Warum wir Gastwirte sind

Wirtin sein ist für uns einer der schönsten Berufe überhaupt. Die Menschen kommen gerne zu uns. Denn in den Urlaub fährt jeder gerne. Die schönste Zeit im Jahr möchte eine Familie so harmonisch, ausgewogen und gesund wie nur möglich verbringen und wir haben die wundervolle Aufgabe die schönste Zeit im Jahr einem Gast noch mehr zu versüßen. Dabei ist uns das sonnige Wetter und die wundervolle Landschaft natürlich eine große Hilfe.

Sollten Sie auch einen Gedanken an die Nachhaltigkeit verschenken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, so holen und bringen wir Sie gerne zum Bahnhof nach Bozen. Gerne organisieren wir die Museumsmobilcard oder auch ein E-Bike für Ihren Aufenthalt im (für uns) schönsten Eckchen Südtirols dem Steinegger auf Eppan Berg. 

Ist die nicht tief in uns drinnen? Wir spüren doch, wenn etwas richtig ist. Aber eines ist wirklich wahr, in einem Gasthof Nachhaltig zu wirtschaften ist eine Herausforderung. Jeden Arbeitsschritt durchdenken.

"Eigentlich wollte ich mal ein Biohotel führen."

Doch je mehr ich darüber nachgrübelte bin ich zum Schluss gekommen, dass das doch gar nicht „ehrlich, wie ich bin“ möglich ist, mit Hallenbad, Freibad, Wäscherei….

Was wir aber machen können ist, alle Schritte und Möglichkeiten im Hofe so gut es geht auszuschöpfen, um unseren nächsten Generationen eine gute Welt zu übergeben.  Wir wollen doch nicht auf gewisse Annehmlichkeiten wie Internet, Fernseher oder einem guten Glas Wein verzichten?

Wir sind auch Mitglied von Legambiente

Nachhaltiges Wirtschaften ist eine unserer obersten Grundsätze.

Dabei schauen wir nicht darauf was gerade in der Green Wave In ist, sondern was langfristig wirklich Sinn macht. Nicht des du trotz sind wir immer Froh, wenn ein lieber Gast uns aufmerksam macht und Verbesserungs-Vorschläge einbringt.

  • Auf den Dächern des Gasthof Steineggers befinden sich ca. 150m² Solarröhren, mit denen wir das warme Wasser im Haus erwärmen. Auch das Hallenbad wird dadurch betrieben.

  • Beheizt werden die Häuser mit Methangas das bekanntlich aus 4 Teilen Wasserstoff und einem Teil Kohlenstoff besteht und somit sehr Energie und Freinstaub-Effizient verbrennt. Es entweicht keine überschüssige Wärme beim Kamin.

  • Die Hauseigene Wäscherei wird auch mit Methangas betrieben sowie 50% der Küchengeräte, die anderen 50% werden mit Strom angetrieben.

  • Unsere große Waschmaschine dosiert das benötigte Waschmittel ganz von selbst, so gibt es keine Verschwendung.

  • Südtirol strotzt nur so von Wasserkraft, daher ist der größte Teil des verwendeten Stromes sozusagen Südtirol-Eigenbau. Wir haben das Zertifikat Green Energy. 

  • Wir bemühen uns mit dem Bäcker, den Handwerkern und sonstigen Firmen aus unserem Ort zusammen zu Arbeiten, so dass die Anfahrtswege kurz gehalten sind.

  • Der Gasthof wird abends in einem vernünftigen Maß beleuchtet, um Energieverschwendung und Lichtverschmutzung zu vermeiden, verzichten wir auf prunkvollem Schnickschnack und haben Bewegungsmelder instaliert, dort wo es Sinn macht. Nach und nach wird der gesamte Betrieb auf L.E.D. Licht umgestellt

  • Das Freibad wird durch ein einfaches Solarrohrsystem beheizt, das auf einem Südhang angelegt ist.

  • In den 2 Schwimmbecken kommen wir mit wenig Chlor aus, weil das Wasser mit Salz aufbereitet wird. Die Hallenbadtechnik ist auf dem neuesten Stand mit Warmluftrückgewinnung ausgestattet.

  • Im Hause gibt es nur größere Gemeinschafts-Kühlkästen, da wir der Meinung sind, dass in jedem Zimmer ein Kühlschrank der 24h am Tag läuft Verschwendung ist. Kleine Kühlkästen sind sehr Energieintensiv.

  • Die Meisten unserer Mitarbeiter wohnen am Hof selbst und ersparen sich die Autofahrt zum Arbeitsort.

  • Unsere Holzöfen (zum Beispiel in der Bauernstube) werden von unserem eigenen Holz beheizt, das in unserem Wald direkt vor der Haustüre gerodet wurde (ja mit Motorsäge und nicht mit Fuchsschwanz :-)

  • Handtücher und Bettwäsche genauso wie Servietten werden NICHT täglich gewechselt. Wenn Sie das Wünschen kommen wir aber freilich dem Wunsch entgegen.

  • Wir verwenden regionale Produkte wo es nur geht, angefangen bei den Milchprodukten und aufgehört beim Olivenöl. Leider kommt der Bohnenkaffee und der Kakao immer noch aus dem Ausland :-) .

  • Wein, Äpfelsaft, andere Säfte, Obst, Gemüse und Kräuter bauen wir selbst an.

  • Im Jahr 2012 wurden von Philipps die neuen L.E.D. Flachbildschirme installiert, die eine Bewertung A in der Energieeffizienz erhalten haben.

  • Am Hof werden folgende Dinge getrennt Recycled bitte helfen Sie uns dabei, die notwendigen Behälter finden sie am Haus. Metall+Glas, Plastik, Papier, Elektroschrott, Kartonagen, Biomüll.

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